Meilensteine Unternehmen
1906
Wilhelm Reutter gründet am 01.10.1906 in der Stuttgarter Schlossstrasse seine Karosseriefirma für Automobile.
1912
Vorstellung der patentierten „Reutter's Reform-Carosserie“, ein Vorgänger der heutigen Cabrios.
1921
Fertigung von Kleinserien für renommierte Automobilkunden wie Adler, Austro-Daimler, BMW, Bugatti, Buick, Dixi, Fiat, Horch, Mauser, Maybach, Mercedes Benz, Minerva, NSU, Opel und Steiger.
1935
Reutter erhält den Auftrag zur Produktion des Volkswagen-Prototyps (später „Käfer“) von der Firma Porsche. Drei Jahre später entstand die erste Kleinserie von 40 VW Käfern.
1944
Bei einem Luftangriff auf Stuttgart wird das Stammwerk schwer beschädigt. Nach dem Krieg fertigt. Reutter mit 94 Mitarbeitern Handwagen und Kleinherde sowie übernimmt Reparaturen aller Art, u.a. der Straßenbahn der Stuttgarter Verkehrsbetriebe.
1949
Das Unternehmen bekommt von Porsche einen Großauftrag zur Produktion von 500 kompletten Karosserien für den neuen Sportwagen 356. Anschließend fertigt Reutter als Zulieferer bis 1963 einen Großteil der Karosserien der Porsche-Sportwagen.
1963
Porsche übernimmt das komplette Karosseriewerk Reutter mit 1000 Mitarbeitern. Aus Reutter Karosserien wird RECARO. Die neue Firma produziert mit 250 Mitarbeitern Fahrzeugsitze für Porsche sowie Liegesitzbeschläge. Zwei Jahre später wird der erste RECARO Sportsitz auf der Automobilausstellung vorgestellt.
1969
Die Familie Reutter verkauft RECARO an die drei Unternehmen KEIPER, Hubbert & Wagner und Metzeler. Gleichzeitig startet die Fertigung von RECARO-Flugzeugsitzen in Lizenz der amerikanischen Firma Hardman Aerospace.
1971
RECARO beginnt mit der Produktion des ersten eigenen Flugzeugsitzes, des RECARO 2020.
1982
RECARO baut das erste JIT-Werk in Bremen und liefert für den neuen Mercedes 190 komplette Sitzgarnituren. Ein Jahr später übernimmt Keiper alle RECARO Anteile.
1983
KEIPER übernimmt alle RECARO-Anteile. Die Keiper Recaro GmbH & Co entsteht. RECARO ist maßgeblich am Aufbau des ersten europäischen Just-in-time-Werkes für Sitze in Bremen beteiligt, wo die Sitzgarnituren für den Mercedes-Benz 190 entstehen.
1990
Am 8. September wird das neue RECARO Center in Kirchheim Teck eröffnet. In diesem attraktiven Gebäude sind Design, Entwicklung, Konstruktion Marketing und Vertrieb zusammengefasst.
1997
Im Zuge der Umstrukturierung der Keiper RECARO GmbH & Co. wird RECARO wieder ein eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der Keiper Recaro Gruppe.
2000
RECARO fokussiert sich auf Premiumfahrzeuge im OEM-Segment. Durch viele Innovationen ist dieser Geschäftsbereich auf 75 % des Gesamtumsatzes angewachsen.
2004
RECARO verstärkt sich in seinem jüngsten Geschäftsfeld „Kindersitze“ durch die Übernahme der deutschen Traditionsfirma „Storchenmühle“.
2005
durch die Kooperation mit einem versierten Hersteller von Bürostühlen, betritt RECARO mit seiner neuen Office Line ein neues Terrain.
2006
feierte RECARO sein 100-jähriges Firmenjubiläum mit Vertretern aus Politik, Verbänden und Industrie an seiner Geburtsstätte in Stuttgart.
2008
unterzeichnen DHL Exel Supply Chain und Recaro einen Vertrag über die Zusammenarbeit bei der Modulfertigung und Logistik von Automobilsitzen. Dieses Geschäftsmodell ermöglicht Automobilherstellern eine Vorort JIT/JIS-Fertigung für komplette Fahrzeuge bis ca. 80.000 Stück pro Jahr.
2010
werden zum ersten Mal RECARO Polstermöbel angeboten.
